Volksbühne
am Rosa-Luxemburg-Platz
P14: endlich endlich, Foto: Clara Ariane Krien
P14: endlich endlich, Foto: Clara Ariane Krien

P14

Die Orte in Berlin, an denen man sich treffen und zusammenkommen kann, ohne etwas kaufen oder konsumieren zu müssen, werden seltener. P14 ist so ein Ort. Einer der über die Jahre gewachsen ist, in dem Zusammenhänge und Freundschaften entstehen, über Monate, über Jahre, manchmal über Generationen.

Der 3. Stock der Volksbühne ist Werkstatt, Probebühne, Aufführungsort und Treffpunkt zugleich. Hier wird gebaut, geprobt, gestritten, angefangen, verworfen und nochmal angefangen. Alles kann scheitern, aber immer entsteht  etwas, das vorher nicht denkbar war.

P14, das Jugendtheater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, existiert seit über dreißig Jahren. Es ist keine Erfindung einer Leitung und kein festgelegtes Konzept. P14 verändert sich stetig mit den Jugendlichen und jungen Theaterschaffenden, die mitmachen. Mit dem, was sie einbringen, was sie wollen, was sie brauchen und was sie beschäftigt.

Die Frage ist: Was wollt ihr erzählen und wie? Und nicht: Wie viel Erfahrung hast du? Die Autor*innenschaft liegt bei den Teilnehmenden. Sie machen selbstbestimmt Theater auf der Bühne und auch dahinter: Regie, Schreiben, Video, Kostüm, Bühnenbild. Die Trennung zwischen künstlerischer und organisatorischer Arbeit löst sich genauso auf wie die Vorstellung, Theater müsse zuerst gelehrt werden, bevor man es machen darf. 

Gerade darin liegt der politische Kern dieser Praxis. P14 versteht Theater nicht als fertige Form, sondern als sozialen Prozess, in dem Machtverhältnisse, Ausschlüsse und Konflikte sichtbar und spürbar werden, aber auch verhandelbar bleiben. Vanessa Unzalu Troya, Leiterin von P14, begleitet die künstlerischen und inhaltlichen Prozesse mit Erfahrung und Überblick, aber ohne fertige Antworten.

Ihr wollt mitmachen? Schreibt eine E-Mail an
P14@volksbuehne-berlin.de

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Aufführungen