Eine Inszenierung von Toshiki Okada
Der japanische Theatermacher Toshiki Okada ist bekannt für ebenso hellsichtige wie komische Stücke, die soziale Probleme der japanischen Gegenwartsgesellschaft unter die Lupe nehmen. In Okadas Inszenierungen entwickeln die Körper auf der Bühne ein eigentümlich-faszinierendes Bewegungsrepertoire, während die Gespräche der Figuren banal-philosophisch Details der Alltagsbewältigung umkreisen. Seinen internationalen Durchbruch erlebte Okada 2004 mit seiner Inszenierung Five Days in March. In dem Stück geht es um eine junge sogenannte Lost Generation von Japaner*innen, die der Zukunft ohne Hoffnung entgegensieht. Seine erste Inszenierung an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz handelt über zwanzig Jahre später erneut von persönlichen Ängsten und politischer Hoffnungslosigkeit: Wer nicht genug Geld zum Leben hat, muss eben früh sterben.
Besetzung
Dolmetcherin/Dramaturgie
- Makiko Yamaguchi